Neue Stiftungsfonds in der Dachstiftung für individuelles Schenken

Die Dachstiftung für individuelles Schenken der GLS Treuhand bietet einen gemeinsamen Rahmen für einzelne individuelle Stiftungsfonds. Mit einem überschaubaren Verwaltungsaufwand kann eine Art „kleine Stiftung" gegründet werden, um sich auf diesem Wege mit dem Thema Stiften & Schenken vertraut zu machen.

 

Motivation und Wirkungsanliegen sind vielfältig. Jedoch widmen sich alle Stifter*innen unterschiedlich komplexen Herausforderungen in der Gesellschaft. Sei es der Klima- und Umweltschutz, Wissenschaft und Bildung, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, bürgerschaftliches Engagement oder das Herzstück der Dachstiftung für individuelles Schenken: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Fast alle Themenfelder des gemeinnützigen Bereichs sind unter dem Dach der Stiftung beheimatet.

Je nach Anliegen und Wirkungsintention können so auch zwischen den Stifter*innen Netzwerke entstehen. So etwa die gemeinschaftliche Förderung von Einzelprojekten. Die Dachstiftung für individuelles Schenken verbindet damit nicht nur gemeinnützige Projektideen mit den Stifter*innen, sondern vernetzt diese auch untereinander, um am Ende gemeinschaftlich eine große Idee zu ermöglichen.

Stand 2020 sind 144 Stiftungsfonds unter der Dachstiftung für individuelles Schenken organisiert, von denen wir acht neue Stiftungsfonds herzlich willkommen heißen! Das Gesamtvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 56,6 Mio. Euro auf rund 59,2 Mio. Euro.

Ihr Kontakt

LEITUNG STIFTUNGSBETREUUNG

Alexandra Zyzik


+49 (0)234 5797-5135
alexandra.zyzik@gls-treuhand.de

Wir begrüßen 2020 herzlich acht neue Stiftungsfonds und ihre Stifter*innen, darunter:

Hinter dem Stiftungsfonds „Mitwelt Stiftung Oberrhein“ steht ein langjährig gewachsener, nun realisierter Traum des Stiftungsfondsgründers. Der Stiftungsfonds verfolgt das Ziel, Menschen und Umwelt zu schützen, Menschenrechte zu bewahren und allen Menschen ein gerechteres Leben und eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Projekte unterstützt, die sich mit Fragen der Bewahrung des Friedens, der Ächtung von Massenvernichtungswaffen, der Verbindung von Ökologie mit sozialer Gerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit auseinandersetzen.

Insbesondere die Förderung von Projekten des BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein in Fortentwicklung der Tradition der gewaltfreien, ökologischen, gemeinwohlorientierten Naturschutz- und Umweltbewegung am Oberrhein liegt dem Stiftungsfondsgründer sehr am Herzen.

Der „Stiftungsfonds für Bildung, Ökologie und gemeinsames Leben“ setzt sich derzeit primär für die Förderung der Mädchen- und Frauenbildung in Afrika ein. Die Stifterin betont jedoch, dass sie bei dem Begriff der „Volks- und Berufsbildung“ alle Bevölkerungsgruppen einer jeweiligen Region im Blick hat. Ebenso ist sie nicht dauerhaft auf Projekte für Mädchen- und Frauen und den afrikanischen Kontinent festgelegt.

Die "We come from the Sea Foundation" fördert Innovation für und Schutz von Leben unter Wasser. Als Naturschutzstiftung im Rahmen des UN-Nachhaltigkeitsziels 14 „Leben unter Wasser“ unterstützen und finanzieren wir Forschungs- und Entwicklungs-, Naturschutz- und Bildungsprojekte. Wir stehen für einen Paradigmenwechsel bei der Nutzung unserer Meere und für eine Verhaltensanpassung hin zu einem ausgewogenen Verhältnis zum Ozean.

Die Förderung von Künstler*innen in Not, Hilfe für Bootsflüchtlinge im Mittelmeer oder die Förderung eines Kinderdorfes in Ruanda… der Stiftungsfonds „lubidoob Stiftung“ zeigt, wie vielfältig bürgerschaftliches Engagement sein kann.

Die „Lubidoob Stiftung“ fördert eine Vielzahl von gemeinnützigen Projekten und Organisationen, ohne sich dabei auf einen besonderen Förderschwerpunkt oder ein Thema festlegen zu wollen. Dem Stifter ist es wichtig, dort zu helfen, wo aktuell akuter Unterstützungsbedarf herrscht. Mit dieser Flexibilität kann der Stiftungsfonds dynamisch auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse reagieren und jeweils dort fördern, wo Unterstützung auch in Zukunft am dringendsten gebraucht wird.

Die Stiftungsgründer der Initiative Menschlichkeit handeln aus dem Impuls, dass die menschliche Begegnung ein Wert an sich ist. Die herzenswache Begegnung mit den Mitmenschen und der Natur ist eine Grundvoraussetzung für das eigene Menschsein und die menschliche Entwicklung.

Sie sind überzeugt, dass das, was geschieht, sich aus der freilassenden Begegnung und den schöpferischen Impulsen von Menschen ergibt, denen die Frage nach der Erkenntnis und dem Weg zu vollem Menschsein in ihren Herzen brennt und die aus diesen Impulsen tätig sein wollen.

In diesem Sinne fördert die Stiftung Initiativen, die Menschenbegegnungen und Naturwahrnehmungen forschend üben und miteinander verbinden – frei nach dem Leitmotiv: Entdecke das Geheimnis und die schöpferische Kraft der Begegnung!

Die Brockhaus-Stiftung unterstützt Forschung, Publikationen, Fachveranstaltungen und wissenschaftliche Tagungen zu Themen der politischen Psychologie und der interdisziplinären Forschung zum Themenfeld Nationalsozialismus und dessen Folgen.

Dabei ist die Verbindung insbesondere von sozial-psychologischen und historischen Perspektiven ein besonderes Anliegen.

Das Ziel des Stiftungsfonds ist es, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie (vor allem präventiv ansetzende) Projekte und Initiativen, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft engagieren.

Zudem fördert die Stiftung die Unterstützung von Menschen, die politischer Gewalt oder hate speech ausgesetzt sind sowie die Ausbildung, Supervision, Therapie dieser Helfer*innen.

Der Stiftungsfonds TrauBe Köln will trauernde junge Menschen auf ihren individuellen Wegen begleiten und unterstützen. Dabei wird Trauer als natürliche Reaktion auf einen Verlust angesehen, welche, wie alle Emotionen, zum Leben dazugehört.

Der Stifterin ist wichtig, den Betroffenen einen geschützten Raum und die benötigte Zeit für ihre individuellen Trauergefühle zu geben.

Durch die Förderung von Einzel- und Gruppenbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mithilfe qualifizierter Trauerbegleiter*innen im Ehrenamt sowie durch Beratungs- und Fortbildungsangebote werden alle Fragen rund um Sterben, Tod und Trauer aus der Tabuzone geholt und bei der Bewältigung erlittener oder zu erwartender Verlusterfahrungen unterstützt.

Der Stiftungsfonds ALICONE wurde gegründet, um sozialer Ungerechtigkeit zu begegnen. Er versteht sich als Stiftung für in Not geratene Projekte und macht sich stark für Empowerment und Selbsthilfe von diskriminierten Gruppen — zur Stärkung der Teilhabe an der Gesellschaft. So unterstützt er Widerstandsformen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Förderung erfahren können Initiativen, Einrichtungen und Projekte, die einem fortschrittlichen und sozialen Miteinander dienen. Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftung ist Kunst und Kultur.

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