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#Gefördert: Biodiversität muss in die Medien

27.03.2026

Mit dem Journalismus-Lab Biodiversität machen die „Riffreporter“ Medienschaffende fit, um über das Thema kompetent berichten zu können. Unsere Dachstiftung für individuelles Schenken hat es gefördert.

Während der Klimaschutz einen festen Platz in der medialen Berichterstattung bekommen hat, ist dies beim Verlust der Biodiversität noch nicht der Fall. Das gilt vor allem für Themen an der Schnittstelle von Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalismus, die in Redaktionen oftmals an starre Ressortgrenzen stoßen. Die als Riffreporter bekannte Riff freie Medien gGmbH hat daher das „Journalismus-Lab Biodiversität“ ins Leben gerufen.

Das Lab ermöglicht es freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten, die für ein breites Spektrum von Medien arbeiten, wichtige und ergebnisoffene Recherchen an der Schnittstelle von Biodiversität, Gesellschaft und Wirtschaft durchzuführen und sich gemeinsam zum Thema „Wert der Natur“ fortzubilden. Das Programm umfasst zudem individuelles Coaching und die Möglichkeit, für die Recherche auch weitere Reisen zu unternehmen.

Das Angebot traf offenbar einen Nerv: Das Interesse war größer als es Teilnahmeplätze gab – aus 60 Bewerbungen wurden 14 Journalist*innen ausgewählt. Bis heute hat mehr als ein Dutzend großer Medien die Ergebnisse der Recherchen publiziert oder tun dies noch; darunter Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, MDR, SWR, Der Spiegel und Brand eins.

Das sagen die geförderten Journalist*innen:

“Mit der Förderung im Rücken konnte ich mich sehr breit und tief in Paludikulturen einarbeiten. Wie deren Bewässerung funktioniert, wer auf Torfmoosfeld und Nasswiese lebt, warum es Spezialmaschinen zum Ernten braucht – all das habe besser verstanden, weil ich vor Ort war.”

“Das Lab hat es mir erlaubt, mich tief in ein Thema einzuarbeiten, von dem mir der Nachrichtenwert am Anfang selbst nicht ganz klar war. Ohne die Förderung hätte ich es nicht leisten können, zu einem so technischen Thema genug zu recherchieren, um dazu tatsächlich gut journalistisch arbeiten zu können.”

“Wie können Zentralbanken dazu beitragen, die Natur zu schützen? Dank der Förderung konnte ich mich intensiv in das Thema einarbeiten und werde auch weiterhin journalistisch dazu arbeiten.”

Auswahl an bereits veröffentlichen Berichten

Die aus dem Projekt resultierenden Artikel werden noch bis Ende 2026 publiziert. Neben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat der Stiftungsfonds Teselas para el futuro aus der Dachstiftung für individuelles Schenken das Projekt gefördert.

Symbolbild Biodiversität
Quelle: Canva

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