Pressemitteilung: Stadtteil-Historiker starten mit Forschungsprojekten in 9 Städten des Ruhrgebiets

Hier wird Ruhrgebietsgeschichte geschrieben:

Bochum, 24.11.2022. Mit einer feierlichen Stipendienvergabe werden morgen die Förderentscheidungen für 14 Stadtteil-Historiker*innen aus 9 Städten des Ruhrgebiets bekanntgegeben. Wir freuen uns auf vielfältige Forschungsprojekte und Stadt(teil-)geschichten, die erzählt werden wollen.

Was gibt es in der Duisburger Migrationsgeschichte zu entdecken? Wie werden Kriegsdenkmäler in Hattingen zu kulturellen Lernorten? Und was hat der Bochumer Bergbau mit grüner Energie zu tun? Diese und viele weitere Fragen werden die Laien-Historiker in den nächsten 18 Monaten erforschen und in Form von Ausstellungen, Podcasts und Publikationen beantworten.

"Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinen Dinge bei weitem die wichtigsten sind" (Sherlock Holmes)

– unter diesem Titel des Festvortrags von Jurymitglied Susanne Abeck, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V., startet am Freitag die 18-monatige Projektphase der engagierten Laien-Historiker*innen. 14 Projekte wurden von der aus namhaften Ruhrgebietsinstitutionen besetzten Expertenjury ausgewählt. Der jüngste Stipendiat ist 15, der älteste Stadtteil-Historiker 76 Jahre alt. Die Stipendiat*innen werden mit jeweils 1.200 Euro von der GLS Treuhand und lokalen Kooperationspartnern gefördert.

Die Bewerbungen beweisen, wie vielfältig spannend das Ruhrgebiet ist:

„Jede Geschichte enthält ein Stück Identität, die durch die abschließende Präsentation für andere erlebbar wird. Nur durch den neugierigen Austausch erhalten wir uns eine offene Gesellschaft und gegenseitiges Verständnis. Das kann und muss Zivilgesellschaft gerade in Zeiten der Gegensätze leisten!“ begründet Hermann Falk, Vorstandsmitglied der GLS Treuhand, das Engagement des Vereins.

Die Projektorte der Stadtteil-Historiker:
2 x in Bochum, 2 x in Essen,4 x in Duisburg und jeweils 1 x in Herne, Gelsenkirchen, Dortmund, Hattingen, Waltrop und Oer-Erkenschwick.

Hinweise für die Presse:
Bildmaterial finden Sie hier im Pressekit

Möchten Sie einzelne Stadtteil-Historiker*innen im Forschungszeitraum begleiten oder wünschen ein Gespräch? Sprechen Sie uns an, oder nehmen Sie Kontakt zu den lokalen Kooperationspartner*innen auf.

Sperrvermerk: Bitte berichten Sie nicht vor der Veranstaltung am 25.11. über die Stadtteil-Historiker 2022-2024

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Über die Stadtteil-Historiker
Ab November 2022 wird die 2. Staffel des Stipendienprogramms „Stadtteil-Historiker Ruhrgebiet“ für 18 Monate laufen. Es handelt sich um ein Programm der gemeinnützigen GLS Treuhand in Kooperation mit Gerda Henkel Stiftung, Bürgerstiftung Duisburg, Regionalverband Ruhr, Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. und dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte . Das Konzept der Stadtteil-Historiker wurde von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main entwickelt und ab 2019 für das Ruhrgebiet unter Leitung von Dr. Dietmar Bleidick adaptiert.

Über den GLS Treuhand e.V.
Die GLS Treuhand fördert mit Ideen und Geld gemeinnützige Vorhaben für eine aktive, demokratische und offene Bürgergesellschaft. Sie unterstützt mit ihren Stiftungen soziale, ökologische und kulturelle Lern- und Entwicklungsfelder. Als Stiftungsbetreuung unterstützt, berät und verwaltet die GLS Treuhand seit über 60 Jahren Stifter*innen mit Stiftungen und Stiftungsfonds. Jährlich werden so etwa 900 Projekte mit rund 19 Millionen Euro an Förderungen ermöglicht.

 

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