Wie Deutschland zur Heimat wurde

20.10.2021

Vor 60 Jahren wurde das deutsch-türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Es wurde eine Erfolgsgeschichte.
In dem neu erschienenden Buch „Wie Deutschland zur Heimat wurde“ erzählen die Nachkommen der einstigen Gastarbeiter*innen ihre Geschichte selbst. Es sind Erfolgsgeschichten von Kindern, die in der Schule wegen ihres Vornamens und ihrer Herkunft ständig gering geschätzt wurden, während ihre Eltern bei Ford am Fließband schufteten. Sie bereichern heute als Erfinder des Corona-Impfstoffs, als Politiker*innen auf kommunaler wie Bundesebene, als Ärzt*innen, Sterneköch*innen, Journalist*innen und Sportler*innen unser Land und unsere Gesellschaft.

Ihre Geschichten sind überraschend und berührend, sie erzählen von Ungerechtigkeiten und Widerständen, von persönlichen Tragödien und prägenden Momenten und haben dabei eines gemeinsam: Sie machen Mut.

Hatice Kahraman von der Jugendredaktion Salon5 spricht mit dem Herausgeber Özcan Mutlu. Er ist ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages und kam selbst im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Berlin. Das Buch ist eine besondere Herzensangelegenheit für ihn. Sie sprechen darüber, wie reich und vielfältig unser Land dank des Abkommens geworden ist.

Das öffentliche Gespräch ist eine Veranstaltung des Recherchezentrums CORRECTIV e.V.

Veranstaltungdaten: 

  • Mittwoch, 27. Oktober 2021,  18:00 Uhr – 19:30 Uhr
  • LeseRaum Akazienallee
    Handelshof 1
    5127 Essen

Eine Voranmeldung ist notwendig. Es gilt die 3G Regel sowie die Verpflichtung einer med. Maske.

Zur Anmeldung und offiziellen Veranstaltungsseite

 

Ihr Kontakt

LEITUNG KOMMUNIKATION

Sven Focken-Kremer


+49 (0)234 5797-5352
sven.focken-kremer@gls-treuhand.de

Weitere aktuelle Meldungen

Lebendiges Schenken: Mit Geschenkspenden Menschen im Ruhrgebiet und weltweit unterstützen

Begeisterung für Geschichte verbindet

Mitarbeiter*in Öffentlichkeitsarbeit für die GLS Zukunftsstiftung Entwicklung gesucht