Rassismus keine Chance geben!

Vom 21. Oktober bis 7. November greift das bundesweite Theaterprojekt „Kein Schlussstrich!“ künstlerisch die Taten und Hintergründe des NSU-Komplexes auf. Das dezentrale und interdisziplinäre Projekt möchte zum Erinnern einladen und zur Auseinandersetzung mit dem alltäglichen und strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft.

Bildrechte: Kein Schlussstrich! - Licht ins Dunkel e.V.

Kein Vergessen!
In 15 Städten in ganz Deutschland werden Inszenierungen, Konzerte, musikalische Interventionen, Lesungen, Gesprächsveranstaltungen und weitere Begegnungsformate durch ein Kooperationsnetz aus Theatern und Institutionen realisiert. Ziel ist die Perspektiven der Familien der Opfer und (post-)migrantische Communities in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und gleichzeitig Räume für einen Austausch zu schaffen. So soll dem Vergessen des NSU-Komplexes entgegengewirkt werden.

In Chemnitz, Dortmund, Eisenach, Hamburg, Heilbronn, Jena, Kassel, Köln, München, Nürnberg, Plauen, Rostock, Rudolstadt, Weimar und Zwickau möchten die Veranstalter*innen auf die unzähligen Fälle rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Deutschland nach 1945 aufmerksam. In eben diesen Städten wurden zehn Bürger*innen rassistisch ermordet sowie wuchsen Täter*innen des NSU auf, fanden dort Unterstützung oder hielten sich dort länger auf. Hinter die Taten wird so eben kein Schlussstrich gesetzt.


Kein Schlussstrich! wird u.a. durch die Dachstiftung für Individuelles Schenken der GLS Treuhand gefördert.


Weitere Informationen zum Theaterprojekt erhalten Sie hier

 

Ihr Kontakt

LEITUNG KOMMUNIKATION

Sven Focken-Kremer


+49 (0)234 5797-5352
sven.focken-kremer@gls-treuhand.de

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