Erste Hologramm-Demo in Berlin: jetzt Agrarwende fordern!

Die Agrarpolitik der Europäischen Union ist ein Desaster für Klima- und Artenschutz – und für die meisten Bäuerinnen und Bauern. Doch noch können die Agrarminister*innen der Länder das Schlimmste verhindern: In wenigen Tagen verhandeln sie mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), wie die Fördergelder der EU in Deutschland zukünftig verteilt werden (Quelle Campact). Mit diesem Appell und der bundesweit ersten Hologramm-Demo am 04. Februar 2021 fordert Campact die Agrarwende.

Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft möchte die Aktion von Campact unterstützen und ruft zum Unterzeichnen der Kampagne auf. Durch jede Unterschrift wird ein „Avatar“, also eine*n virtuelle*r Stellvertreter*in, zur Hologramm-Demo geschickten – so das virtuell mehr als Hunderttausend Menschen demonstrieren werden!

Jetzt in Berlin mitdemonstrieren!

Die Forderungen an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und die Agrarminister*innen der Länder

Fast 390 Milliarden Euro will die Europäische Union in den nächsten sieben Jahren in die Landwirtschaft stecken – ohne Vorgaben an die Betriebe, das Klima, unser Trinkwasser und die Artenvielfalt ausreichend zu schützen. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft sieht anders aus. Deutschland kann das ändern – und die Ausschüttung der Mittel an klare Auflagen binden. Wir fordern Sie auf:

  • Mindestens 30 Prozent der direkt gezahlten EU-Agrarsubventionen müssen umgehend an Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz gekoppelt werden. Dieser Anteil soll in den nächsten Jahren weiter steigen.
  • Bäuer*innen werden für wirksame Umweltschutzmaßnahmen direkt entlohnt; kleine Bauernhöfe sowie neu gegründete Betriebe erhalten eine besondere Unterstützung.
  • Stellen Sie so viele Mittel wie möglich für Projekte zur Verfügung, mit denen Landwirt*innen ihre Betriebe weiterentwickeln. Mindestens die Hälfte dieses Geldes soll für Natur- und Tierschutzmaßnahmen eingesetzt werden.

Wir brauchen eine ökologische und soziale EU-Agrarreform, die es Landwirt*innen ermöglicht, Klima und Natur zu schützen und gleichzeitig gesunde Lebensmittel zu fairen Preisen zu erzeugen.

Weitere 5-Minuten Infos zur "GAP - Gemeinsame europäische Agrarpolitik"

Ihr Kontakt

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, TIERZUCHTFONDS

Annika Bromberg


+49 (0)234 5797-5153
annika.bromberg@gls-treuhand.de

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